Akelei als Aphrodisiakum

Akelei gehört als Ranunkel zu den Hahnenfußgewächsen und kommt in den verschiedensten Gegenden der Welt vor. Die frühesten Berichte über Akelei als Heilpflanze gehen bis ins vierzehnte Jahrhundert zurück. Akelei war im Mittelalter sehr beliebt und wurde gegen viele Krankheiten verwendet. So diente Akelei der Wundheilung, linderte Ausschläge und heilte Geschwüre, Akelei wurde zur inneren und äußeren Behandlung eingesetzt und durfte in keinem Klostergarten fehlen.

Erst später wurde man sich der Wirkung des Akelei auf die Libido bewusst und setzte seither das Akelei als ein Aphrodisiakum ein. Die innere Anwendung soll sehr Potenzfördernd sein und ist eines der ältesten Kräuter der Apotheker überhaupt. Die Akeleipflanze wirkt anregend und beruhigend zugleich, wird auch heute noch gegen Gelbsucht eingesetzt, hilft bei Leber- und Gallenleiden und mildert Magenbeschwerden. Typische Anwendungsgebiete in der Schulmedizin findet Akelei auch bei Mitteln die der Minderung von Menstruationsbeschwerden dienen, bei Behandlungen des grünen Stars und bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum.

Die Akelei ist in privaten Gärten nur noch sehr selten anzutreffen, da sie mittlerweile als giftige Pflanze gilt und nur sehr schwer zu bekommen ist.

Auch heute noch wird der Akelei eine Potenzsteigernde Wirkung nachgesagt und kommt in manchen auf natürlichen Rohstoffen basierenden Potenzmitteln zum Einsatz. Eine Luststeigernde und aphrodisierende Wirkung konnte jedoch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.

This entry was posted in Aphrodisiakum. Bookmark the permalink.