Viagra hat nicht nur schlechte Nebenwirkungen

Viagra wirkt sich nicht nur positiv auf die Fähigkeit aus, harte Erektionen aufzubauen, Viagra ist auch gut fürs Herz. Ursprünglich forschte man im Hause Pfizer an einem Herzmittel, die Potenzfördernde Wirkung viel erst in den ersten Versuchsreihen an Probanden auf. Viagra könnte also auch durchaus bei koronaren Herzkrankheiten verschrieben werden. Aber was ist mit den Nebenwirkungen? Viagra kann doch nicht gleichzeitig gut fürs Herz sein, wenn doch Patienten mit Herzkrankheiten von einer Einnahme abgeraten wird. Wir alle haben auch schon von Herzinfarkten in Folge von Viagra gehört und gelesen. Sildenafil macht versteifte Herzwände wieder elastisch wodurch die Herzkammermuskeln wieder besser durchblutet werden, wodurch das Herz effizienter arbeiten kann. Ein durchaus positiver Effekt. Dem steht entgegen, das Vigra den Blutdruck erhöht und nicht zusammen mit Medikamenten eingenommen werden die blutdrucksenkend sind. Ursprünglich als Herzmittel entwickelt waren die Vorzüge zur Heilung der Impotenz gewinnversprechender.

Grundsätzlich gilt, was gut für die Durchblutung und fürs Herz ist, das wirkt sich auch positiv auf die Potenz aus. Ist ein Mittel Gefäßerweiternd, dann erweitert es auch die Gefäße im Penis. Mehr Blut im Penis durch offenere Adern, mehr Blutdruck und geweitete Gefäße bedeutet einen steiferen Penis. Dies kann durch Sport und eine Ernährungsumstellung, alternativ mit nachhaltig wirkenden Nahrungsergänzungsmitteln, oder Potenzmitteln erreicht werden, wobei der schnellste und gefährlichste Weg, der mit der kleinen blauen Pille ist.

Der Vorgang der Erweiterung der Blutgefäße wirkt sich nicht nur auf den Penis aus, auch Herz, Nieren und die Lunge profitieren von der Gefäßerweiterung und den damit verbundenen besseren Blutfluss. Nähr- und Botenstoffe können die Organe vermehrt und schneller ansteuern und versorgen. Auch das Gehirn wird besser durchblutet, wodurch der Sex intensiver wahrgenommen wird, eine weiteren Einfluss auf das Bewusstsein, so etwa das sie geiler machen würden, haben Potenzmittel nämlich nicht.

Sildenafil, Vardenafil und Tadalafil, die drei Wirkstoffe der bekanntesten Potenzmittel gehören zur Klasse der spezifischen Phosphodiesterase-5-Hemmer, welche kurz PDE-5-Hemmer genannt werden und regen das körpereigene Enzym Phosphodiesterase-5 an, welches den Botenstoff cGMP abbaut. Dieser ist für die Anspannung von Muskeln und Blutgefäßen verantwortlich und ein Ausbleiben lockert den im Normalzustand angespannten Muskel der ein einfließen des Blutes in den Penis verhindert. Gleichzeitig wirken sie gefäßerweiternd und stellen dadurch eine unverzichtbare Hilfe in der Behandlung von Impotenz dar.

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