Viagra – Synthetische Potenzmittel

Die meisten Männer geben ihre Schwächen nicht gern zu, schon gar nicht wenn es sich dabei um eine Schwächung der Potenz handelt. Die erektile Dysfunktion ist ein Problem, welches gern verdrängt wird. Es wird nur eine vorübergehende Störung sein, das wird schon wieder. Meist wird es das nicht, zumindest nicht von ganz allein. Wir haben heutzutage verschiedene Möglichkeiten eine Impotenz zu behandeln und ihr entgegen zu wirken. Eine Möglich ist die medikamentöse Behandlung mit dem Potenzmittel Viagra.

Viagra ist das erste synthetische Potenzmittel und wurde im Jahre 1992 eher zufällig entdeckt, als Wissenschaftler der Firma Pfizer ein Herzmittel entwickeln wollten. Schnell stellte man in den ersten Tests an Probanden fest, dass Viagra eine hervorragende Wirkung auf die Erektion hat. Selbst Patienten die auf Grund von Impotenz schon lange keine Erektion mehr bekommen konnten, waren mit Viagra wieder in der Lage dazu.

Mittlerweile gibt es verschiedene Anbieter die weitere Potenzmittel auf den Markt gebracht haben, der Name „Viagra“ ist jedoch bereits zum Synonym für Medikamente geworden, die der Behandlung der erektilen Dysfunktion dienen. Der Wirkstoff des Viagras wird Sildenafil genannt.

Es ist heutzutage möglich Viagra auch ohne Rezept im Internet zu bestellen. Bitte bedenken Sie dabei, das diese Angebote allesamt mehr als unseriös sind und das es in Deutschland verboten ist Viagra ohne Rezept zu verkaufen. Potenzmittel wie Viagra haben hohe Neben- und Wechselwirkungen und es sollte vor der Behandlung immer ein Arzt konsultiert werden. Sildenafil wirkt sich nicht nur auf den Genitalbereich aus, es beeinflusst den ganzen Organismus und belastet diesen schwer. Viagra wirkt, indem es hemmend auf ein Enzym einwirkt, welches den Muskel lockert der für das Abfließen des Blutes aus den Schwellkörpern verantwortlich ist.

Das Enzym der cGMP-spezifischen Phosphodiesterase vom Typ 5 bewirkt, dass andere Enzyme, die für die Muskulatur und für das Anschwellen des Penis verantwortlich sind, gehemmt werden. So kann es trotz sexueller Lust nicht zur Erektion kommen da das Blut nicht in den Schwellkörpern gehalten werden kann und sofort abfließt. Viagra kann die cGMP-spezifischen Phosphodiesterase vom Typ 5 hemmen, das Blut kann in den Schwellkörpern verbleiben, die Erektion setzt ein.

Viagra wird ca. eine Stunde vor dem Sex eingenommen, was eine gewisse Planung voraussetzt und wirkt bis zu vier Stunden. Eine Erektion setzt nicht automatisch ein, es wird eine sexuelle Stimulation benötigt. Viagra macht den Penis nicht größer und man kann auch nicht länger mit Viagra, es macht nicht geiler, sondern sorgt nur für eine reibungslose Funktion der Erektion. So gesehen ist Viagra kein Potenz- sondern vielmehr ein Erektionsmittel. Männer die noch in der Lage sind Erektionen zu bekommen haben keinen Vorteil durch die Einnahme des Medikaments, auch wenn oft etwas anderes berichtet wird.

Auch Viagra hat wie alle synthetischen Potenzmittel nicht geringe und gefährliche Nebenwirkungen. Die Palette reicht von harmlosen Symptomen wie Kopfschmerzen, Magenproblemen, Gesichtsrötung und Durchfall, bis hin zu starken Nebenwirkungen wie Verlust der Sehkraft, Herzinfarkt und Tot.

Bei koronaren Herzkrankheiten, Leber- und Nierenleiden, Magengeschwüren und niedrigen Blutdruck kommt eine Behandlung der erektilen Dysfunktion mit Viagra nicht in Frage. Patienten die an diesen Krankheiten leiden setzen ihr Leben aufs Spiel, sollten sie Viagra einnehmen.

Bei Viagra gilt, wie bei anderen Medikamenten auch:

Es sollte erst alle anderen Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, beispielsweise natürliche Potenzmittel, bevor man es mit Viagra versuchen sollte.

This entry was posted in Synthetische Potenzmittel. Bookmark the permalink.